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Socken stricken: Käppchenferse oder Bumerangferse


Käppchenferse, optional verstärkt
Käppchenferse, optional verstärkt

Socken stricken ist eines der beliebtesten Projekte im Handarbeitsbereich. Egal ob Anfänger oder erfahrene Strickerin – früher oder später stellt sich die Frage: Welche Ferse ist besser?In diesem Beitrag vergleichen wir die Käppchenferse und die Bumerangferse beim Sockenstricken und zeigen dir, welche Ferse sich für welchen Fuß und welches Strickprojekt eignet.


Warum ist die richtige Ferse beim Sockenstricken so wichtig?


Die Ferse beeinflusst:

  • die Passform der Socke

  • den Tragekomfort

  • die Haltbarkeit

  • und das Erscheinungsbild

Eine falsch gewählte Ferse kann dazu führen, dass die Socke rutscht oder drückt. Deshalb lohnt es sich, beim Socken stricken die passende Fersenart auszuwählen.


Käppchenferse stricken – der Klassiker unter den Sockenfersen


Die Käppchenferse ist die traditionellste und am häufigsten verwendete Ferse beim Sockenstricken.

Aufbau der Käppchenferse


Die Käppchenferse besteht aus:

  • einer Fersenwand (oft verstärkt gestrickt)

  • dem Fersenkäppchen mit verkürzten Reihen

  • dem Zwickel, der zusätzliche Weite schafft

Vorteile der Käppchenferse

  • Sehr gute Passform, besonders bei hohem Spann

  • Langlebig und stabil, ideal für Alltagssocken

  • Bewährte Technik beim klassischen Sockenstricken

Nachteile der Käppchenferse

  • Etwas aufwendiger zu stricken

  • Höherer Garnverbrauch

  • Muster werden im Zwickelbereich unterbrochen


Bumerangferse stricken – modern, schnell und schlicht

Bumerangferse mit Zwischenrunden (grün)
Bumerangferse mit Zwischenrunden (grün)

Die Bumerangferse (auch Jojo-Ferse) ist besonders bei modernen Sockenstrickern beliebt.

So funktioniert die Bumerangferse


Sie wird ausschließlich mit verkürzten Reihen gestrickt:

  • Erste Hälfte: Maschen stilllegen

  • Zweite Hälfte: Maschen wieder aufnehmenHäufig werden Doppelmaschen verwendet, um Löcher zu vermeiden.


Vorteile der Bumerangferse

  • Schnell und einfach zu stricken

  • Ideal für Anfänger

  • Perfekt für Muster-, Streifen- und Ringelsocken

  • Geringerer Garnverbrauch


Nachteile der Bumerangferse

  • Weniger geeignet für hohen Spann

  • Kann bei manchen Füßen rutschen

  • Ohne Verstärkung weniger strapazierfähig

Käppchenferse vs. Bumerangferse – Vergleich beim Socken stricken

Eigenschaft

Käppchenferse

Bumerangferse

Passform

Sehr gut, auch bei hohem Spann

Gut bei normalem Spann

Schwierigkeitsgrad

Mittel

Leicht

Strickgeschwindigkeit

Langsamer

Schnell

Haltbarkeit

Sehr hoch

Mittel

Mustertauglichkeit

Eingeschränkt

Sehr gut

Garnverbrauch

Höher

Niedriger

Welche Ferse ist die beste beim Sockenstricken?

Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab:

Käppchenferse ist ideal, wenn du:

  • Socken für hohen Spann strickst

  • robuste Alltagssocken möchtest

  • klassischen Sockenschnitt bevorzugst

Bumerangferse ist ideal, wenn du:

  • Anfänger im Sockenstricken bist

  • Muster- oder Farbverlaufsgarn verwendest

  • schnell und unkompliziert stricken willst

Fazit: Die richtige Ferse macht den Unterschied

Ob Käppchenferse stricken oder Bumerangferse stricken – beide Fersenarten haben ihre Vorteile. Für optimale Passform und Haltbarkeit ist die Käppchenferse unschlagbar. Für schnelles Stricken und schöne Muster ist die Bumerangferse perfekt.

👉 Mein Tipp: Probiere beide Fersenarten beim Sockenstricken aus – dein Fuß entscheidet!






 
 
 

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