Socken stricken: Käppchenferse oder Bumerangferse
- Yvonne Schelenz
- 5. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Socken stricken ist eines der beliebtesten Projekte im Handarbeitsbereich. Egal ob Anfänger oder erfahrene Strickerin – früher oder später stellt sich die Frage: Welche Ferse ist besser?In diesem Beitrag vergleichen wir die Käppchenferse und die Bumerangferse beim Sockenstricken und zeigen dir, welche Ferse sich für welchen Fuß und welches Strickprojekt eignet.
Warum ist die richtige Ferse beim Sockenstricken so wichtig?
Die Ferse beeinflusst:
die Passform der Socke
den Tragekomfort
die Haltbarkeit
und das Erscheinungsbild
Eine falsch gewählte Ferse kann dazu führen, dass die Socke rutscht oder drückt. Deshalb lohnt es sich, beim Socken stricken die passende Fersenart auszuwählen.
Käppchenferse stricken – der Klassiker unter den Sockenfersen
Die Käppchenferse ist die traditionellste und am häufigsten verwendete Ferse beim Sockenstricken.
Aufbau der Käppchenferse
Die Käppchenferse besteht aus:
einer Fersenwand (oft verstärkt gestrickt)
dem Fersenkäppchen mit verkürzten Reihen
dem Zwickel, der zusätzliche Weite schafft
Vorteile der Käppchenferse
Sehr gute Passform, besonders bei hohem Spann
Langlebig und stabil, ideal für Alltagssocken
Bewährte Technik beim klassischen Sockenstricken
Nachteile der Käppchenferse
Etwas aufwendiger zu stricken
Höherer Garnverbrauch
Muster werden im Zwickelbereich unterbrochen
Bumerangferse stricken – modern, schnell und schlicht

Die Bumerangferse (auch Jojo-Ferse) ist besonders bei modernen Sockenstrickern beliebt.
So funktioniert die Bumerangferse
Sie wird ausschließlich mit verkürzten Reihen gestrickt:
Erste Hälfte: Maschen stilllegen
Zweite Hälfte: Maschen wieder aufnehmenHäufig werden Doppelmaschen verwendet, um Löcher zu vermeiden.
Vorteile der Bumerangferse
Schnell und einfach zu stricken
Ideal für Anfänger
Perfekt für Muster-, Streifen- und Ringelsocken
Geringerer Garnverbrauch
Nachteile der Bumerangferse
Weniger geeignet für hohen Spann
Kann bei manchen Füßen rutschen
Ohne Verstärkung weniger strapazierfähig
Käppchenferse vs. Bumerangferse – Vergleich beim Socken stricken
Eigenschaft | Käppchenferse | Bumerangferse |
Passform | Sehr gut, auch bei hohem Spann | Gut bei normalem Spann |
Schwierigkeitsgrad | Mittel | Leicht |
Strickgeschwindigkeit | Langsamer | Schnell |
Haltbarkeit | Sehr hoch | Mittel |
Mustertauglichkeit | Eingeschränkt | Sehr gut |
Garnverbrauch | Höher | Niedriger |
Welche Ferse ist die beste beim Sockenstricken?
Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab:
Käppchenferse ist ideal, wenn du:
Socken für hohen Spann strickst
robuste Alltagssocken möchtest
klassischen Sockenschnitt bevorzugst
Bumerangferse ist ideal, wenn du:
Anfänger im Sockenstricken bist
Muster- oder Farbverlaufsgarn verwendest
schnell und unkompliziert stricken willst
Fazit: Die richtige Ferse macht den Unterschied
Ob Käppchenferse stricken oder Bumerangferse stricken – beide Fersenarten haben ihre Vorteile. Für optimale Passform und Haltbarkeit ist die Käppchenferse unschlagbar. Für schnelles Stricken und schöne Muster ist die Bumerangferse perfekt.
👉 Mein Tipp: Probiere beide Fersenarten beim Sockenstricken aus – dein Fuß entscheidet!






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